Sehenswürdigkeiten

Abteikirche (Amorbach)

Die weltberühmte Spätbarockkirche wurde in der Zeit von 1742 bis 1747 errichtet. Der Innenraum der Abteikirche verfügt über eine prunkvolle Rokoko-Ausstattung. Unter der Mithilfe zahlreicher bedeutender Künstler der damaligen Zeit entstand ein monumentales Meisterwerk, welches zum Besten der Barock- und Rokokokunst zählt.


In der Abteikirche befindet sich eine der größten Barockorgeln Europas. Das Instrument stammt aus der Werkstatt der Gebrüder Stumm. Die 1782 fertiggestellte Orgel wurde 1982 grundlegend restauriert und verfügt seitdem über 66 Register mit 5116 Pfeifen und Glockenspiel auf vier Manualen und Pedal.

Tipp: Ein Besuch der Führung und der (Orgel-)Konzerte ist sehr lohnenswert - bitte rechtzeitig reservieren!

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Kapelle Amorsbrunn (Amorbach)

Die Amorsbrunner Kapelle ist umgeben von Legenden und Überlieferungen.

Laut einer Steintafel am Eingang der Kapelle sei die Amorsbrunner Kapelle römischer oder germanischer Herkunft, die 734 n. Chr. vom heiligen Amor verchristlicht worden war.

Besonders bekannt wurde Amorsbrunn im 11. Jahrhundert als der Amorbacher Mönch Theodorich von Fleury nach einer Gichtheilung in Amorbach der Stätte den Namen "Sancti amoris fons" gab, was wörtlich übersetzt soviel wie "Heilende Quelle der göttlichen Liebe " bedeutet, da "amor" klein geschrieben wird. Kirchenpatronin ist die heilige Gottesmutter Maria. Heute ist Amorsbrunn ein beliebtes Ziel für Wallfahrer und Pilger sowie ein beliebter Heiratsort für Paare aus ganz Europa.







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Gotthardsruine (Amorbach) 

Auf einer etwa 150 m frei emporsteigenden Bergkuppe nord-westlich von Amorbach liegt die Gotthardsruine. Zwischen den beiden römischen Limeslinien liegend, soll sie ursprünglich
eine römische Signalstation gewesen sein.
Dem Biker, der den kurzen knackigen Anstieg der Gotthardsruine und die 87 Stufen des Turms gemeistert haben erschließt sich ein traumhafter Blick in 7-Täler:

Interaktives 360°-Panorama vom Turm der Gotthardsruine (Java erforderlich): Gotthard

Der Ursprung der Burg auf dem Gotthard - früher Frankenberg genannt - liegt im Dunklen. 1168 bestimmte Barbarossa die Zerstörung der damaligen Raubritterburg. Bereits in römischer Zeit war der Berg zwischen den beiden Limeslinien vermutlich eine Signalstation.
Nach der Zerstörung der Burg wurde dort ein Nonnenkloster errichtet, welches bis 1439 besteht. Die leerstehenden Gebäude wurden 1525 von aufständischen Bauern im Bürgerkrieg niedergebrannt.
1631 wurde eine neue Kirche eingeweiht, diese brannte 1714 durch Blitzschlag völlig aus - 1956 wurde das Gebäude teilweise renoviert.
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Templerhaus (Amorbach)

Das Templerhaus in Amorbach ist eines der ältesten bekannten Fachwerkhäuser Deutschlands. Das Fachwerkobergeschoss wurde 1291 errichtet. Der turmartige Unterbau soll bis zu 100 Jahre älter sein.

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Kloster Engelberg (Großheubach)

Interaktives 360°-Panorama vom Kloster Engelberg (Java erforderlich): Engelberg

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Limes

Mit 550 km Länge, 900 Wachposten, sowie 120 größere und kleinere Kastellplätze bildet der äußere obergermanisch rätische Limes ein sehr eindrucksvolles archäologisches Denkmal.
Im Sommer 2005 wurde dieses größte Bodendenkmal Mitteleuropas in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen. Damit geniesst die antike Grenze, zwischen dem römischen Imperium und den Germanen, als Teil der Reichsgrenzen des römischen Weltreichs in Europa, im vorderen Orient und in Nordafrika, den internationalen Schutz.

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